Abstieg perfekt und episches Drama

28.03.2025 (dB) – Am vergangenen Wochenende waren die Feuerbacher Mannschaften wieder im Einsatz. Für die Erste ging es im Auswärtsspiel bei der Zweiten von Schwäbisch Gmünd um nichts mehr, stand war doch der Abstieg aus der Verbandsliga schon vor dem Wettkampf so gut wie fest.

Entsprechend friedfertig zeigten sich die Feuerbacher, die mit den weißen Steinen spielten: 4 fast zeitgleiche Remisen durch Armin Zimber, Hans-Reiner de Boer, Daniel Klaus und Michael Giraud nach 2,5 Stunden waren das Ergebnis.

Umkämpfter waren die übrigen Partien. Manfred Balzer stand von Beginn unter Druck und musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Urbansky wollte noch vor der Zeitkontrolle „eine Taktik“ anbringen, die allerdings auf einer nicht vorhandenen Fesselung basierte. Einzig Herbert-Schweizer konnte im Verlauf seiner Partie allmählich Druck aufbauen und seinen Gegner Matt setzen. Gerhard Schuster hatte eine ausgeglichene Stellung ohne Gewinnchancen auf dem Brett und musste das Remisangebot annehmen. Damit waren nach dreieinhalb Stunden die 3,5:4,5 Niederlage und der Abstieg besiegelt.

Dem Abstieg kann man durchaus Positives abgewinnen, bietet die kommende Saison den Spielern der Ersten in der Landesliga wieder reelle Chancen auf Erfolgserlebnisse. In dieser Spielzeit konnten nämlich nur 8 von 64 Partien gewonnen werden.

Auch die Spvgg Böblingen und auch wohl Backnang werden ebenfalls absteigen. Zudem gibt es in der Landesliga Stuttgart weitere spielstarke Mannschaften, so dass der Wiederaufstieg kein Selbstläufer sein wird.

Auch die 2.Mannschaft verlor ihr Heimspiel in der Kreisklasse Stuttgart-Mitte gegen Strateg Stuttgart 1. Nach 3 Stunden stand es 2,5:2,5. Der Wahl-Hamburger Patrick Schranz und Neuzugang Robert Thimm gewannen ihre Partien. Daniel Tumback konnte ein Remis beisteuern.

Am Spitzenbrett bekam es Robin Porta mit der deutschen Meisterin (!) Tetyana Kostak zu tun. Von den fast 500 DWZ-Punkten Unterschied war in der Partie nichts zu spüren. Als die Spieler der Ersten im Bürgerhaus zum Kiebitzen eintrafen, stand nach 70 Zügen ein ausgeglichenes Endspiel mit Läufer, Springer und einigen Bauern auf dem Brett. Porta lebte allerdings vom Inkrement und verlor einen wichtigen Bauern. So musste er nach fünfeinhalb Stunden seiner erfahrenen Gegnerin doch zum Sieg gratulieren.

Die 2,5:3,5-Niederlage tut der Zweiten aber nicht weh. Für den Klassenerhalt hat man bereits genügend Zähler gesammelt.